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Was ist ein Fülldraht-Schweißgerät?

Ein Heimwerker sollte auf den Fülldraht und ein passendes Schweißgerät in seiner Werkzeugausstattung nicht verzichten. Es gibt immer wieder eine Situation, in der etwas gelötet werden muss. In so einem Moment ist das Fülldraht-Schweißgerät unverzichtbar. Der Fülldraht ist ein Draht, der innenseitig eine Füllung hat. Dieser ist mit einer Ummantelung zu vergleichen, wie es bei den Elektroden der Fall ist. Dieser Draht ist mit jedem herkömmlichen Schweißgerät zu verarbeiten, wie dem Inverter-Schweißgerät oder dem Schutzgasschweißgerät. Ein Schweißgerät gibt es in den unterschiedlichsten Varianten und Größen. Der Fülldraht wird dabei über einen sogenannten Vorschubmotor kontinuierlich einem Schmelzbad zugefügt, dies geschieht unter anderem im teilmechanischen Lichtbogenschweißen bzw. E-Hand-Schweißen. Bei dem Fülldraht befindet sich im Draht ein Pulver, das sich während des Schweißvorgangs umwandelt und somit den Lichtbogen stabilisiert, was wiederum die entstandene Schweißnaht vor der Oxidation schützt. Das hat natürlich den Vorteil, dass man bei dieser Variante keine Gasflasche mitführen muss. Das erleichtert den Einsatz mit dem Fülldraht-Schweißgerät deutlich. Das Einzige, das wirklich noch genutzt werden muss, ist der Schweißtrafo, den man ganz leicht durch einen Tragegurt nutzen kann und so immer optimal zum Einsatz kommen kann. Vor allem ist er leicht zu transportieren.
Grundsätzlich kann bei Elektroden-Schweißgeräten die mit Schutzgas arbeiten auch Fülldraht eingesetzt werden. Doch nicht jeder hat solche unhandlichen Geräte im heimischen Hobbykeller oder der Werkstatt stehen.

Ein Fülldraht-Schweißgerät eignet sich vor allem für kleinere Schweißarbeiten im Hausgebrauch. Die kleinen und kompakten Geräte kommen durch den Einsatz von Fülldraht ohne Schutzgas aus. Dadurch erspart man sich den Einsatz einer Gasflasche und die Fülldraht-Schweißgeräte lassen sich handlich von einem Einsatzort zum nächsten transportieren. Aufgrund der Tatsache, dass diese Schweißgeräte weniger windanfällig sind, eignen sie sich hervorragend für den Einsatz im Freien.

 

Die besten Fülldraht-Schweißgeräte

Einhell-BT-FW-100

Testsieger

Einhell BT-FW 100 Fülldraht-Schweissgerät

Preis: EUR 145,97

4.3 von 5 Sternen

(47 Kundenbewertungen)

Vorteile:
  • Ventilatorkühlung für längeres Arbeiten
  • zügiges schweißen dank Zwei-Rollen-Drahtvorschub
  • Kontrollleuchte für Thermoüberlastschutz
  • Tragegurt für praktischen Transport
  • inkl. Schweißschirm und Schlackehammer

Zu den beliebtesten und meistverkauften Schweißgeräten ohne Schutzgas gehört das BT-FW 100 der Marke Einhell. Dieses praktische Schweißgerät verfügt über einen stufenlosen Zwei-Rollen-Drahtvorschub. Dies ermöglicht ein flüssiges Arbeiten. Die Ventilatorkühlung sorgt dafür, dass das Schweißgerät BT-FW 100 für längere Arbeitseinsätze bestens geeignet ist. Außerdem verfügt das 13,9 kg Leichtgewicht über einen Thermoüberlastungsschutz mit integrierter Kontrollleuchte.

Platz 2

GÜDE Fülldraht-Schweissgerät SG 120 A

Preis: EUR 124,10

3.8 von 5 Sternen

(39 Kundenbewertungen)

Vorteile:
  • pulverbeschichtetes Stahlgehäuse
  • lange Laufzeiten dank Zwangskühlung
  • Geeignet für Fülldrähte bis 0,9 mm
  • inkl. Schweißschild und Bürste
  • zwei Schaltstufen und Thermoüberlastschutz

Das Fülldraht-Schweißgerät SG 120 A aus dem Hause Gülde kommt mit einem Gehäuse aus pulverbeschichteten Stahlblech, einem Thermoüberlastungsschutz und zwei Schaltstufen daher. Das Gerät ist für Fülldrähte bis 0,9 mm (Kleinspule) geeignet. Mit einem Gewicht von 14,5 kg ist es nur geringfügig schwerer als das oben erwähnte Fülldraht Schweißgerät der Marke Einhell.

Guede-fuelldrahtschweissgeraet-SG-120-A
GYS-fuelldraht-schweißgeraet

Platz 3

GYS Fülldraht Schweißgerät 110 A

Preis: EUR 311,15

2.0 von 5 Sternen

(2 Kundenbewertungen)

Vorteile:
  • SMART-Tabelle für einfaches Einstellen
  • ideal für Einsteiger dank leichter Bedienung
  • Geeignet für Fülldrähte bis 0,9 mm
  • inkl. Drahtführungsrolle Stahl Ø 0,6/0,8 mm und Massekabel
  • Schweißbereich: 40 – 110 A

Das Gys SMARTMIG 110 Schweißgerät ist für Fülldrahtspulen bis zu 100 mm Durchmesser und einem Drahtdurchmesser von 0,9 mm geeignet. Ein intuitives Bedienfeld sorgt dafür, dass das Schweißgerät mit Hilfe einer Smart Tabelle schnell und einfach einzustellen ist. Mittels des verwendeten Drahtdurchmessers und der zu verschweißenden Blechdicke findet auch der Einsteiger schnell und unkompliziert die einzustellende Drahtgeschwindigkeit. Das GYS SMARTMIG 162 Fülldraht Schweißgerät ist mit einem Gewicht von 25 kg das schwerste der top Drei.

Was Sie beim Kauf beachten sollten?

Die Suche nach dem geeigneten Fülldraht für regelmäßige Anwendungen gestaltet sich als nicht ganz so einfach. Dazu gehört schon einiges an Erfahrung mit den verschiedenen Schweißverfahren und den zu verarbeitenden Metallflächen. Wichtig zu beachten ist, dass für das Fülldraht-Schweißen eine wesentlich höhere Spannung bzw. Temperatur benötigt wird um den Draht ordentlich zu verschweißen. Daher ist diese Art des Schweißens im Großen und Ganzen lediglich für Arbeiten an massiveren Metallteilen geeignet.

Bei einem Schweißgerät im unteren Preissegment finden sich in der Regel Zweiknopfanlagen. Ein Knopf ist für die Spannung und der andere regelt die Drahtvorschubgeschwindigkeit. Mit der Drahtvorschubgeschwindigkeit wird die Schweißleistung und mit der Spannung die Lichtbogenlänge geregelt. Diese beiden Werten sind untrennbar miteinander verbunden. Jede Drahtvorschubgeschwindigkeit benötigt eine bestimmte Spannung, um ein anständiges Brennen des Lichtbogens zu gewährleisten.

 

Ein weitläufiger Irrtum ist, dass die maximale Stromstärke das entscheidende Kriterium beim Kauf des richtigen Schweißgerätes darstellt. Dem ist aber nicht so, sondern weitaus elementarer ist das dynamische Verhalten bei niedrigeren Drahtvorschüben oder Stromstärken. Ein entscheidendes Kaufkriterium bei einem guten Schweißgerät ist die sogenannte einstellbare Drossel. Dadurch wird das Verhalten der Stromquelle bei einem Kurzschluss bestimmt. Da es beim Schweißen immer wieder zu Kurzschlüssen kommt, heißt der Kurzlichtbogen im Übrigen auch so.

Die Drosseleinstellungen im Kurzüberblick:
  • Niedrige Einstellung: der Strom steigt schnell an und es ergibt einen harten Lichtbogen sowie Spritzer entstehen
  • hohe Einstellung: der Strom steigt langsam an und es ergibt einen weichen Lichtbogen mit weniger Spritzern
  • zu hohe Einstellung: der Schweißtropfen wird nicht mehr abgelöst und es kommt zu immensen Spritzern

Sie benötigen Fülldraht zum Schweißen?

Den passenden Fülldraht finden Sie hier.

Vom Schweißen zum Fülldraht-Schweißen

Im 19. Jahrhundert, als die Entwicklung des Schweißens noch in den Kinderschuhen steckte, war der Schweißdraht zumeist ungefüllt und blank. Damals wurden lediglich autogene Schweißverfahren angewendet.

Heutzutage ist der Fülldraht zumeist mit einem Gas wie zum Beispiel Argon gefüllt. Dieser gefüllte Röhrchendraht wird vor allem im MAG/MIG Schweißverfahren als Schweißmaterial verwendet. Diese Elektroschweißgeräte sind in der Lage Gegenstände durch extreme Wärmeeinwirkung stoffschlüssig zu fügen, sie auseinander zu nehmen oder sie zu beschichten. Meist wird neben der Wärmeeinwirkung auch Energie auf die Bauteile, mit einer bestimmten Technik übertragen. Hauptsächlich Metalle oder Kunststoffe werden geschweißt.

Was man beim Schweißen beachten sollte

Es ist besonders wichtig, dass beim Schweißen mit Fülldraht einige Dinge beachtet werden. Zum einen ist eine Schutzbrille unverzichtbar. Diese sollte von innen getönt sein, die äußeren Gläser allerdings sind klar und farblos. Die äußeren Gläser sollten aufgrund der Schweißspritzer immer wieder gewechselt werden. Dieser Augenschutz, wie eine Korbbrille, die mit einem CE Zeichen gekennzeichnet ist, ist auch bei einem unter hohem Druck stehenden Gasen immer zu tragen. Damit werden die Augen immer vor Staubpartikeln geschützt und vor allem auch vor dem Kontakt mit Gasstrom. Aber auch auf die passende Kleidung sollte immer geachtet werden. Besonders vorteilhaft zeigt sich beim Umgang mit dem Fülldraht-Schweißgerät das Tragen von Stulpenhandschuhen. Gemieden werden sollte bei der Arbeit mit einem Schweißgerät die Kleidung, die aus leicht entzündlichen Stoffen besteht. Wenn in besonderen Arbeitsumgebungen geschweißt wird, ist eine zusätzliche Schutzausrüstung empfehlenswert.

Schutzmaßnahmen beim Schweißen

Bei Schweißarbeiten, die mit einer Gasflasche einhergehen, ist ganz besonders auf die Schläuche zu achten. Diese Schläuche für das Fülldraht-Schweißgerät sollten immer von einer sehr guten Qualität sein, vor allem aber die europäische Norm einhalten. Arbeitet man mit minderwertigen Schläuchen, können diese hart werden und reißen. Dadurch werden die Schläuche undicht und können sich innenseitig entzünden, wenn Sauerstoff in das System gelangen kann. Es sollte strikt darauf geachtet werden, dass keine Wasserschläuche für den Einsatz mit Gasversorgungssystemen genutzt werden. Schlauchlängen, die nicht benötigt werden, sollten immer hinter dem Fülldraht-Schweißgerät und somit außerhalb der Reichweite des Funkenflugs gelegt werden. Sie sollten in keinem Fall unter dem Schweiß-Schneidbereich liegen.

Das Arbeiten mit Fülldraht

Das Schweißen mit Fülldraht ist eine ganz besondere Art des Schweißens, das bei ganz bestimmten Schweißarten genutzt wird. Hauptsächlich wird dabei der gefüllte Röhrchendraht als Schweißmaterial benutzt. In den Anfängen des Schweißens waren die Schweißnähte bei weitem nicht so exakt, wie es die heutigen Schweißnähte sind. Das Schweißen mit Schutzgas ist eine gängige Variante, für die Hobbyhandwerker allerdings ist das Arbeiten mit Fülldraht viel einfacher und effektiver, da es den Stress mit der Gasflasche verhindert, wenn das Gas einmal wieder zur Neige gegangen ist und man keine Möglichkeit hat, um Neues zu besorgen. Was man beim Schweißen mit Draht und einem Fülldraht-Schweißgerät bedenken sollte, das sind die höhere Spannung und auch eine viel höhere Temperatur. Besonders gut geeignet ist das Schweißen mit dem Draht bei dicken Metallteilen.