Schweißgerät – Alles was Sie wissen sollten

Schweißgerät – Welche gibt es?

Der Markt bietet viele Arten von Schweißgeräten an und einige von ihnen können sogar mit verschiedenen Verfahren arbeiten. In den Produktbeschreibungen der Hersteller finden sich jedoch Parameter, die man vor der Kaufentscheidung verstehen sollte. Wer ein Schweißgerät nur für den Eigenbedarf verwenden möchte, kommt mit 230 Volt auf jeden Fall aus. Für Geräte, die mit 230 Volt und wahlweise mit 400 Volt betrieben werden können, sollte ein passender Adapter für CCE zu Schukosteckern im Set mit enthalten sein. Diese sollte wenn möglich bei mindestens 70 Volt liegen, da Spannungen unter 70 Volt den Zündvorgang erschweren und damit der Lichtbogen nicht heiß wird. Unter der Einschaltdauer, kurz ED, versteht man die maximale zulässige Betriebstätigkeit des Schweißgeräts. Nach diesem Zeitintervall muss eine Pause eingelegt werden, um das Gerät vor eventuellen Schäden zu schützen. Die ED ist also auch ein Indikator für die Belastbarkeit des Schweißgerätes im Test. Finden sich keine Informationen über die Nutzungsdauer, gelten im Allgemeinen 10 Minuten. Dies reicht im übrigen, für den normalen Heimwerkerbedarf völlig aus. Geräte für Profis werden oft mit einer 100 Prozent zulässigen ED ausgeschrieben, dass heißt im Klartext, dass Gerät kann nonstop bei dem angegebenen Amperewert genutzt werden. Der Schweißstrom: Gerade Anfänger auf dem Gebiet des Schweißens lassen sich gern von schwachen aber billigen Geräten zum Kauf verleiten und bereuen die Investition oft nach nicht all zu langer Zeit. Ist der Amperebereich großzügig ausgelegt und die Regelung auf verschiedene Stufen oder stufenlos möglich, haben Sie die Möglichkeit, dass Schweißgerät vielseitig bei den verschiedensten Aufgaben vielseitig einzusetzen. Nicht sehr häufig gesehen, aber dennoch besonders für Einsteiger sehr hilfreich sind Angaben zu der empfohlenen Materialstärke. Da es keine klare Regel für diese gibt, ermöglicht die Angabe eine Einschätzung für den Arbeitsvorgang.

Welches Schweißgerät verwende ich für welches Schweißverfahren

Für den Verbund von metallenen Werkstoffen, benötigt man im Normalfall ein Schweißgerät. Mitarbeiter in der Industrie kennen mehr als 20 verschiedene Möglichkeiten des Schweißens, Handwerker und Heimwerker hingegen greifen meist auf die folgenden 3 Bekanntesten unter ihnen zurück. Das autogene Schweißen wird dabei immer weniger angewendet und das Schutzgasschweißgerät und das Fülldraht-Schweißgerät rückt immer mehr in den Vordergrund.



Elektroden-Schweißgerät im Test

Besonderer Beliebtheit erfreut sich im Heimwerkerbereich das simple Elektrodenschweißen. Das entsprechende Schweißgerät kommt dabei ohne das teure und schwer zu transportierende Schutzgas aus, die Form ist kompakt und daher leicht einsetzbar. Beim Schweißgeräte Test entstehen zwischen der abschmelzenden Elektrode und dem Metallstück ein Lichtbogen. Durch die erzeugte Hitze des Schweißgerätes schmilzt der Werkstoff. Diese Möglichkeit eignet sich für Blechteile ab 1,5 Millimeter und ein gutes Schweißgerät gibt es schon ob 50 Euro. Nach dem Schweißgeräte Test sind sie jedoch nur bedingt empfehlenswert, da die Einsatzmöglichkeiten nur begrenzt sind. Vorsicht beim Umgang mit diesen Schweißgeräten: Die entstehenden Lichtimpulse sind sehr intensiv und bilden eine Gefahr für Verblitzungen der Hornhaut. Auch der ständige Austausch der Elektroden für diese Schweißgeräte erweist sich auf Dauer als nervig. Dennoch gibt es beim Schweißgeräte Test auch effektive Inverter-Schweißgeräte, mit einer verbesserten Leistung.

Das Schutzgas-Schweißgerät im Test

Mit einem Schweißgerät mit Schutzgas kann man ausdauernder arbeiten, außerdem ist kein Wechsel der Elektrode am Schweißgerät mehr notwendig. Hier wird eine Drahtspule verwendet und das entsprechende Schutzgas muss zur Verfügung stehen. Das ist nicht nur unpraktisch, sondern auch kostenintensiv. Bei Schweißgeräten mit Fülldraht hingegen, ist das Gas bereits im Draht enthalten. Ein Schweißgerät mit Schutzgas bekommt man bereits ab 150 Euro.

Die Autogen-Schweißgerät im Test

Autogene Schweißgeräte bestehen in der Regel aus einem Schweißbrenner und einer Gasflasche. Durch den Verbrennvorgang des Gases wird beim Schweißgeräte Test das Material erhitzt und kann verarbeitet werden. Das Metall wird mittels der Verbrennungsgase erhitzt. Dies Schweißgeräte sind bereits ab 30 Euro im Handel erhältlich.

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